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Mia Couto: Imani

Jahrelang hat der bedeutende mosambikanische Autor Mia Couto Erinnerungen und Geschichten für seinen Roman Imani (Unionsverlag) gesammelt. Wenn er die Geschichte des Mädchens Imani erzählt, das Ende des 19. Jahrhunderts den portugiesischen Offizier Germano unterstützen muss, weil sie die Sprache und die Sitten  der Europäer kennt, erweckt er eine ganze Epoche, ihre Menschen und Dramen zu neuem Leben.

Germano soll den Vormarsch des großen Herrschers Ngungunyane gegen die Kolonialherren aufhalten. Imani wird für Germano schon bald unentbehrlich, zwischen den beiden entwickelt sich eine vorsichtige Nähe. Imanis Dorf aber steht zwischen den Fronten. »Couto ist ein literarischer Gestaltwandler«, urteilt The Boston Globe. Der Kenner lusophoner Literatur Michael Kegler spricht mit Mia Couto über Allegorie und Realismus, Heidrun Grote liest den deutschen Text, der von Karin von Schweder- Schreiner übersetzt wurde.

Foto: (c) Alfredo Cunha