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María Cecilia Barbetta

Nachtleuchten erzählt vom Dämmern eines politischen Umsturzes – und der argentinisch-deutschen Autorin María Cecilia Barbetta gelingt ein brisantes wie feinsinniges, zeitgebundenes wie zeitloses Buch, das bereits vor Erscheinen prämiert wurde.

Schon ihr Manuskript erhielt den Alfred-Döblin-Preis – und mit dem Erscheinen von Nachtleuchten (S. Fischer) können sich alle Leser*innen überzeugen: María Cecilia Barbettas Geschichte handelt ergreifend von der Liebe zum Leben in Zeiten des Umbruchs. Die in Berlin schreibende Autorin berichtet aus Ballester, einem Viertel in Buenos Aires. Dort kämpft jede und jeder auf eigene Art für den Aufbruch, die Revolution und eine bessere Zukunft – Teresa und ihre Klassenkameradinnen in der katholischen Mädchenschule ebenso wie Celio, der Friseur in der »Ewigen Schönheit«, oder die Mechaniker der Autowerkstatt »Autopia«. Doch politische Spannungen zerreißen das Land, Aberglaube und Gewalt nehmen tagtäglich zu. Der Autor und Journalist Jan Drees (DLF) spricht mit María Cecilia Barbetta über die Poesie des Alltags und den Vorabend der Revolution.