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Literarischer Salon: Attila Bartis

Der ungarische Schriftsteller Attila Bartis blickt in seinen Romanen tief in die Abgründe eines Regimes und zeichnet die Spuren nach, die es in seiner Heimat hinterlassen hat. Im Literarischen Salon erzählt er vom gesellschaftspolitischen Schreiben.

»Ein Roman wie ein Hieb«, schrieb die Süddeutsche Zeitung über Attila Bartis’ Die Ruhe (Suhrkamp). Es ist eine Geschichte über die Wende  in  Osteuropa,   eine Geschichte über das Ende der Ideologie und die Abgründe der Menschheit. Darüber, was Abhängigkeit bedeutet und wie die Befreiung aussehen kann. Der in Siebenbürgen (heute Rumänien) geborene Schriftsteller lebt in Budapest und hat sich in seinen Werken immer wieder mit Ungarn vor und nach dem Fall des Eisernen Vorhangs auseinandergesetzt. Eindringlich zeichnet er die Schicksalsschläge, die der Zusammenbruch eines politischen Systems mit sich bringt – und erzählt Guy Helminger und Navid Kermani davon im Literarischen Salon.