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Liao Yiwu: Drei wertlose Visa und ein toter Reisepass – Meine lange Flucht aus China

Wutentbrannt schrieb er ein Gedicht über das Massaker am Pekinger Platz des himmlischen Friedens – und ging dafür ins Gefängnis. Jetzt schildert Friedenspreisträger Liao Yiwu seine dramatische Flucht nach Deutschland.

2. Juli 2011. Für die meisten Menschen ein Datum wie jedes andere – doch für den Schriftsteller Liao Yiwu änderte sich alles: An diesem Tag gelang es ihm, den Grenzfluss zwischen China und Vietnam zu überqueren. Nach  vielen vergeblichen Versuchen der Flucht war das der entscheidende Schritt, der ihn letztendlich in sein Exil nach Deutschland führte. Drei wertlose Visa und ein toter Reisepass – Meine lange Flucht aus China (S. Fischer) verwebt kunstvoll Erinnerungen an  das  Leben  in  der  Volksrepublik, auch an Haft und Folter, mit den  Erfahrungen  auf  der  Flucht  und  schließlich  dem   Ankommen  in  Berlin.  Und ist zugleich packender Reisebericht und  ein  Beispiel  großer Erzählkunst. Tienchi  Martin-Liao,  die  Vorsitzende  des unabhängigen chinesischen PEN-Zentrums, fragt den Autor nach Heimweh und Verhängnis.

Foto: (c) Ali Ghandtschi