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John Wray

(c) Jan Schoelzel

Der amerikanisch-österreichische Autor John Wray sorgte 2016 mit seinem Roman Das Geheimnis der verlorenen Zeit für Furore und wurde 2017 beim Bachmann-Wettbewerb mit dem Deutschlandfunkpreis ausgezeichnet. Sein neuer Roman Gotteskind dreht sich um die Frage, was eine junge Amerikanerin dazu bringt, ihr Zuhause und ihre Identität aufzugeben, um sich den Taliban anzuschließen.

Kalifornien im Jahr 2001. In John Wrays Gotteskind (Rowohlt) hat die 18-jährige Aden Sawyer einen Plan, der sie weit weg vom Haus ihrer alkoholkranken Mutter und vom Einfluss ihres dominanten Vaters, Professor für Islamwissenschaften, und dessen neuer Ehefrau führen wird. Denn sie ist entschlossen, nach Peschawar in Pakistan zu reisen, um dort in einer Medrese den Islam zu studieren. Sie organisiert die heimliche Reise, verbrennt in Pakistan ihren Pass und schlüpft in eine neue Identität – als junger Mann. Doch bald gerät sie in größere Gefahr, als sie sich jemals vorstellen konnte. Denn der Weg zur Erlösung ist lang und gefährlich, und er führt direkt in die Kriegswirren Afghanistans. Mit Christian Bos (Kölner Stadt-Anzeiger) spricht John Wray über seinen atemberaubend spannenden Coming-of-Age-Roman und liest selbst die deutschen Textpassagen (übersetzt von Bernhard Robben).

  • John Wray
  • Termin: 12. Februar 2019 — 19:30 - 21:00
  • Zielgruppe: Erwachsene
  • Kategorie: Autorenlesung
  • Eintritt: 6€ - 10€