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Jaroslav Rudiš: frisch prämiert

Der tschechische Schriftsteller Jaroslav Rudiš erhält als erster Nicht-Muttersprachler den Preis der Literaturhäuser – und gibt Einblick in sein facettenreiches Werk.

In seiner Heimat zählt er längst zu den wichtigsten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Dabei  wirkt  der Autor auch weit über Tschechien hinaus:  Mit  Romanen  und Graphic Novels, Hörspielen, Theaterstücken, Opern und Drehbüchern ist Jaroslav Rudiš vielfach übersetzt, international unterwegs und spricht, nebenbei, hervorragend Deutsch. Nicht zuletzt war sein Debüt, Der Himmel über Berlin (Rowohlt Berlin), der hiesigen Hauptstadt gewidmet. Nationalstraße (Luchterhand) hingegen, sein jüngster Roman, schlüpft gekonnt in den Kopf eines faschistischen Schlägers – und zeigt  einmal  mehr,  wie  vielseitig der gewiefte Erzähler ist. Für seine Verdienste um die Literatur und ihre Vermittlung erhält er nun den Preis der Literaturhäuser und spricht mit dem Autorenkollegen Guy Helminger über den Reiz der Abwechslung.

Im Anschluss lädt das Literaturhaus zum Umtrunk.

Foto: (c) Labyrint Verlag