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Ina Hartwig über Ingeborg Bachmann

»Noch eine Bachmann-Biographie? Ja, eine, die nicht versucht, sie zu überhöhen, und der es gelingt, ihre Widersprüchlichkeit und ihr Drama angenehm undramatisch zu beschreiben« – so urteilt die F.A.S. über Ina Hartwigs Annäherung an die Legende Ingeborg Bachmann.

Wer war Ingeborg Bachmann? Eine Biographie in Bruchstücken (S. Fischer) hat viele weitere positive Reaktionen hervor- gerufen. Als langjährige Literaturkritikerin und heutige Frankfurter Kulturdezernentin blickt Ina Hartwig  hinter die Fassade und entdeckt in zahlreichen Gesprächen mit Zeitzeugen, wie etwa Hans Magnus Enzensberger, Martin Walser oder Henry Kissinger, eine andere Ingeborg Bachmann als jene, die mit divenhaften Auftritten und früher Berühmtheit, mit ihren Beziehungen  zu  Paul Celan und Max Frisch stets als Mythos der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur auftritt. Ein Mythos, der nicht zuletzt durch ihren rätselhaften, tragischen Tod bestärkt wurde. Ina Hartwig  stellt  Ingeborg  Bachmann  im Gespräch mit F.A.Z.-Redakteur Andreas Platthaus als politisch denkende Intellektuelle und Medienprofi  vor,  als Dichterin, die trotz all ihrer Gefährdungen  mit  Witz und lebenspraktischer Klugheit überrascht.

Foto: (c) Jürgen Bauer