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Gewaltiger Glücksfall: Édouard Louis

Foto: © John Foley | Opale | StudioX

»Der Debütroman von Édouard Louis war ein literarischer Schock. Der zweite ist noch stärker und macht Louis zu einem der bedeutendsten Autoren seiner Generation.« Kein Geringerer als Didier Eribon, Autor des Bestsellers Rückkehr nach Reims, spricht so über den jüngeren Kollegen. Und tatsächlich ist Im Herzen der Gewalt (S. Fischer) noch intensiver als der ebenfalls autobiographisch geprägte Erstling: Ein junger Mann begegnet einem anderen, und aus einem zarten Flirt wird eine dramatische Nacht. An deren Ende bedroht einer den anderen mit einer Waffe – und Rassismus, Begehren und tiefgreifende Kindheitskonflikte sind so grandios wie gnadenlos mitverhandelt
worden. Um es mit dem Tagesspiegel zu sagen: »Édouard Louis ist ein seltener Glücksfall für sich, die
Sprache, die Gesellschaft.« Übersetzer Stefan Barmann fragt nach Erlebtem und Verdichtetem, Sprecher Simon T. Roden liest die deutsche Übersetzung von Hinrich Schmidt-Henkel.

Foto: © John Foley | Opale | StudioX