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Gert Scobel im Gespräch mit Wolf Singer

Ist das, was wir wahrnehmen, die Wirklichkeit? Können wir unseren Geist trainieren und Achtsamkeit lernen? Ist Liebe steuerbar? Und wie können wir ein erfülltes, selbstbestimmtes Leben führen, wenn Hirnstrukturen unsere Entscheidungen vorzeichnen? In diesem Buch treten Wolf Singer, einer der weltweit führenden Hirnforscher und streitbarer Bezweifler der Willensfreiheit, und Matthieu Ricard, Molekularbiologe, buddhistischer Mönch und Bestsellerautor, in einen Dialog über Kernfragen unserer Existenz – über Glück, Selbstkontrolle und die Macht von Gefühlen. Auf den ersten Blick sind Singers westliche Neurowissenschaft und die Meditationstechniken des Buddhismus denkbar gegensätzliche Positionen. Die Neugier und Offenheit der beiden Autoren für die Perspektive des anderen lassen jedoch unerwartete Verbindungen sichtbar werden. Wissenschaftlich fundiert und auf der Basis jahrzehntelanger Erfahrungen denken sie darüber nach, was wir tun können, um gute und glückliche Menschen zu werden.

Wolf Singer ist Professor emeritus für Neurophysiologie und Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt a. M. Er ist Mitbegründer des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) sowie des Brain Imaging Centers (BIC) und des Ernst Strüngmann Instituts (ESI).

Gert Scobel ist vielfach ausgezeichneter Wissenschaftsjournalist und verantwortlich für die Wissenschaftssendung scobel (3sat). Er ist Professor für Interdisziplinarität und Philosophie an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

In der Reihe „wissenswert – Gespräche am Puls der Zeit“

Eine Veranstaltung der Stadtbibliothek Köln und der Buchhandlung Bittner.

(© Autoren-Foto: Wolf Singer)