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Georg Klein: Miakro

In seinem neuen Roman Miakro (Rowohlt) zeigt der vielfach preisgekrönte Georg Klein die Grenzbereiche zwischen Außen- und Innenwelt, die Zwielichtzonen des Natürlichen. In seiner Prosa beschreibt er mit Ernst und Eigensinn, mit Humor und Gefühl, wie das Licht des Phantastischen ins Erwartbare einsickert.

Im »mittleren Büro« in einer scheinbar hermetisch geschlossenen Arbeitswelt versieht ein kleiner Trupp seinen Dienst. Seit einigen Nächten wird Büroleiter Nettler allerdings von einem rätselhaften »Binnenwind« geweckt, der ihm alles, was er als Arbeitserfahrung zu erinnern glaubt, auf eine verwandelte Weise vor Augen führt. Allmählich geraten die Selbstverständlichkeiten des Bürolebens ins Wanken. Nettler entscheidet  sich  mit drei Kollegen, denen er  vertraut,  den  Ausbruch  zu wagen. Draußen aber wird das, was das Büro  wie eine große Kapsel in sich einschließt,  bereits  mit  heller Wachsamkeit beobachtet. Georg Klein spricht mit Kulturjournalist Ulrich Noller darüber, wie Genres, deren Regeln starr erscheinen, wieder weich werden können und auf diese Weise für intellektuelle und emotionale Überraschungen gut sind.

Foto: (c) picture-alliance, Frank May