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Gedenkfeier für den Kölner Schriftsteller Dieter Wellershoff

Am 15. Juni 2018 ist der renommierte Kölner Schriftsteller Dieter Wellershoff im Alter von 92 Jahren in seiner Wahlheimat verstorben.

Der Schriftsteller, Essayist und Literaturwissenschaftler Dieter Wellershoff gehörte zu den produktivsten deutschen Gegenwartsautoren. In nahezu allen literarischen wie reflexiven Gattungen ist Wellershoff seit den 1950er Jahren in Erscheinung getreten und hat durch sein reiches und vielschichtiges Werk die deutsche Literaturlandschaft maßgeblich geprägt. Für sein literarisches Lebenswerk wurde Dieter Wellershoff mit zahlreichen Preisen und Ehrungen, unter anderem mit dem Friedrich-Hölderlin-Preis sowie dem Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln, ausgezeichnet.

Zu seinen erfolgreichsten Büchern gehörte der Roman „Der Liebeswunsch“ (2000), der Essayband „Der verstörte Eros. Zur Literatur des Begehrens“ (2001) sowie der Erzählungsband „Das normale Leben“ (2005). 2008 veröffentlichte Wellershoff seinen einzigen Lyrikband „Zwischenreich“. Nach seinem letzten großen Roman „Der Himmel ist kein Ort“ (2009) hat sich Wellershoff in „Was die Bilder erzählen“ (2013) auf beeindruckende Weise mit der Kunstgeschichte beschäftigt.

Das Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) der Stadtbibliothek Köln zeigt vom 1. Oktober bis zum 22. Dezember 2018 die erweiterte Ausstellung „Dieter Wellershoff – Die Wahrnehmung des Lebens vertiefen“.

Wichtig:  Die Teilnahme ist nur auf Einladung möglich. Hierzu wird um eine E-Mail an protokoll@stadt-koeln.de gebeten. Begrenzte Platzkapazität!