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Francesca Melandri

RAUMÄNDERUNG: Die Veranstaltung wird ins Italienische Kulturinstitut verlegt. Beginn: 20.00 Uhr

Eine schier unglaubliche Familiengeschichte über drei Generationen und zugleich ein ebenso schonungsloses wie hochaktuelles Porträt der italienischen Gesellschaft im 20. Jahrhundert: Alle, außer mir, der neue Roman der italienischen Autorin Francesca Melandri, ist »eine Reise in die italienische Seele« (La Repubblica).

Als ein junger Äthiopier auf dem Treppenabsatz vor Ilarias Wohnung in Rom sitzt und ihr seinen Ausweis zeigt, gerät ihre ganze Welt ins Wanken. Warum trägt der Mann den Namen ihres Vaters und behauptet, mit ihr verwandt zu sein? In Alle, außer mir (Wagenbach) verknüpft Francesca Melandri die bisher verdrängte italienische Kolonialzeit in Afrika mit den Schicksalen der heutigen Geflüchteten. »In Zeiten, da Europa an der Flüchtlingsfrage zu scheitern droht und Italiens neue Regierung den radikalen Populismus zum Programm erhebt, ist Francesca Melandris Roman das Buch der Stunde« (Das Erste/ttt). Moderatorin Luciana Caglioti spricht mit Francesca Melandri über Schlüsselfragen unserer Zeit.