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»Erzählmagier aus Kurdistan«: Bachtyar Ali

Foto: © Promo

Zur Zeit der Diktatur Saddam Husseins begibt sich der Flötenspieler Dschaladat auf eine Reise durch sein von Krieg und Zerstörung geprägtes Land: In Die Stadt der weißen Musiker (Unionsverlag) erzählt Bachtyar Ali die Geschichte der Vernichtungskampagne Husseins gegen Kurden und Schiiten und zeichnet ein eindrucksvolles Bild einer Welt, in der der Tod allgegenwärtig ist und die Künste ungeahnte Rettung bringen. Bachtyar Ali, der seit den 1990er Jahren in Deutschland lebt, ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Schriftsteller und Poeten des autonomen irakischen Kurdistan. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet – nicht zuletzt wegen seiner kritischen Haltung gegenüber der politischen und gesellschaftlichen Situation in seinem Heimatland. In Deutschland gilt er als Neuentdeckung. Sein Roman Der letzte Granatapfel (Unionsverlag) wurde von Kritikern hochgelobt.
Islamkenner und Autor Stefan Weidner fragt nach der Rettung durch Kunst, Jörg Hustiak liest die deutsche Übersetzung von Peschawa Fatah und Hans-Ulrich Müller- Schwefe.

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