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Diskussion: Literarische Bildung

Für junge Menschen spielt Literatur eine immer weniger prägende Rolle. Eine Expertenrunde diskutiert die literarische Bildung der Zukunft.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung rief im Herbst 2017 die »Krise des Lesens« aus: »8,9 Millionen Kunden, die 2014 und 2015 noch mindestens ein Buch gekauft hatten, kauften 2016 keines.« Am deutlichsten ausgeprägt ist der Rückzug bei jungen Menschen. Liegt das nur an den elektronischen Medien oder spielen auch Lehrpläne eine Rolle, die Bildung zu abfragbaren Informationen komprimieren? Oder haben die Literatur und  zumal  das literarische Erbe schlicht an Relevanz verloren für die Spiegelung und Deutung unserer Lebenserfahrung? Was würde es für eine  Gesellschaft  bedeuten,  wenn sie das Lesen  verlernt?  Diese  und  weitere  Fragen  der literarischen Bildung diskutieren Sandra Kegel (FAZ), Ulrich Peltzer und Navid Kermani. Die beiden letztgenannten sind federführend in den neuen Schwer- punkt »Literarisches Schreiben« involviert, den die Kunsthochschule für Medien Köln seit Herbst 2017 anbietet. Mit ihnen spricht Isabel Pfeiffer-Poensgen (Foto), Ministerin für Kultur und Wissenschaft Nordrhein- Westfalens, die außerdem mit einem Statement den Abend eröffnet. Das Gespräch wird von Hans Ulrich Reck, Rektor der Kunsthochschule für Medien, moderiert.

Bitte melden Sie sich bis zum 11.4.2018 bei juliane.kuhn@khm.de zur Veranstaltung an.

Foto: (c) MKW, Bettina Engel-Albustin

  • Diskussion: Literarische Bildung
  • Termin: 13. April 2018 — 19:00 - 20:30
  • Ort: KHM, Filzengraben 8-10
  • Autor: Navid Kermani
  • Zielgruppe: Erwachsene
  • Kategorie: Diskussion
  • Eintritt: kostenlos