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Diskursiv – Über die entscheidende menschliche Fähigkeit: Mitfühlen

»Mitgefühl ist die Grundlage einer gelingenden sozialen Kultur. Sie ist das Bindemittel. Ohne Mitgefühl kein Miteinander«, formuliert die Journalistin und Autorin Melanie Mühl schon gleich zu Beginn ihres Buches Mitfühlen. Über eine wichtige Fähigkeit in unruhigen Zeiten (Hanser). Doch dem entgegen stellt sich ihre Beobachtung, dass Mitgefühl im Alltag immer seltener zu finden ist.

Sicher, die Welt ist kompliziert und bisweilen überfordernd. Die Zeiten sind rau, populistische und rassistische Stimmen werden lauter, oft trifft man im Alltag auf soziale Verrohung, Ängste grassieren. Viele Menschen reagieren darauf mit emotionaler Abschottung. Besser gar nicht erst hinsehen. Doch genau hier setzt Melanie Mühl mit ihrem überzeugenden Plädoyer für mehr Mitfühlen und vor allem für mehr »aktives Mitfühlen« an, das über bloße Empathie hinausgeht. »Mitgefühl ist, wenn ich berührt bin, dann darüber nachdenke und ins Handeln komme«, sagt Melanie Mühl im Interview mit Deutschlandfunk Nova. Das Mitfühlen ist eine sehr grundlegende und produktive Fähigkeit. Aber lässt sich Mitgefühl tatsächlich lernen, um die Gegenwart konstruktiv zu verbessern? Ein hochaktuelles Thema und eine spannende Diskussionsgrundlage für einen Sonntagnachmittag im motoki-Wohnzimmer.

Veranstaltungspartner: motoki-Kollektiv