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Dany Laferrière: Die Kunst, einen Schwarzen zu lieben ohne zu ermüden

Mit Die Kunst, einen Schwarzen zu lieben ohne zu ermüden (Wunderhorn) hat der aus Haiti stammende afrokanadische Autor Dany Laferrière einen Roman über Begehren und Stereotype zwischen Schwarz und Weiß geschrieben.

Anfang der 1980er Jahre in Montreal: Zwei schwarze Migranten hausen in einer heruntergekommenen Einzimmerwohnung. Bouba liegt auf der Couch, hört den ganzen Tag Jazz, liest im Koran und zitiert Freud. Der Erzähler tippt auf seiner Remington 22. Das nächtliche Klappern weckt die Neugier der weißen Studentinnen. Aus dem Versuch, sich einen Reim darauf zu machen, warum die bildungshungrigen Bürgertöchter Dauergäste in der Wohnung werden, entsteht der Roman – und  aus dem exotischen Liebhaber wird ein Autor. Dany Laferrières Buch hat ihn 1986 im gesamten französischsprachigen Raum berühmt gemacht – und beim Erscheinen auf Deutsch beste Kritiken und  Plätze auf den Bestenlisten erobert. »Mehr braucht Dany Laferrière nicht für seine böse, unerhört komische Hommage an die Überlebenskunst der Marginalisierten. Eine Kampfansage« urteilt die litprom Bestenliste »Weltempfänger«. Mit Dany Laferrière spricht Übersetzerin Beate Thill. Den deutschen Text liest Stefko Hanushevsky.

Foto: (c) Wunderhorn

  • Dany Laferrière: Die Kunst, einen Schwarzen zu lieben ohne zu ermüden
  • Termin: 11. Juni 2018 — 19:30 - 21:00
  • Ort: Literaturhaus Köln, Großer Griechenmarkt 39
  • Zielgruppe: Erwachsene
  • Kategorie: Autorenlesung
  • Eintritt: kostenlos