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Brit Bennett: Die Mütter

Brit Bennett gilt als das Wunderkind der neuesten US- Literatur. Aus dem Stand sprang die 26-jährige Afroamerikanerin mit ihrem ersten Roman Die Mütter (Rowohlt) an die Spitze der Bestsellerliste. Die Mütter, so nennen sich die alten Frauen in der kleinen kalifornischen Gemeinde Oceanside, in der sie alles zu wissen meinen.

Die Mütter ahnen, dass Nadia Turner von Luke, dem Sohn des Pastors, schwanger wird. Das Kind bekommt sie nicht. Und bald kehrt Nadia der Kleinstadtenge den Rücken, sie geht aufs College, bereist die Welt. Zuvor aber freundet sie sich mit Aubrey an, die in Oceanside bleibt. Es dauert nicht lange und die Mütter feiern ein neues Paar in Oceanside: Aubrey und Luke Sheppard. Brit Bennett erzählt von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht in einer Gelassenheit, die staunen macht: ein lebenskluger Roman über das Amerika von heute und das Amerika von morgen. Moderatorin Antje Deistler fragt sie nach dem, was uns hält und bindet. Sprecherin Milena Karas liest aus der Übersetzung von Robin Detje.

Foto: (c) Emma Trim