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Ausstellung: Henry Maitek (1922 – 2007): Der Literat mit der Kamera

Anlässlich des 10. Todesjahres des Kölner Fotografen Henry Maitek zeigt das Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) eine Auswahl seiner fotografischen Werke aus dem eigenen Bestand. Die enge Verbundenheit des Fotografen mit der Kölner Stadtbibliothek spiegelt sich in den Fotografien des Künstlers auf subtile Art und Weise wider.

Auch hier sind es die Menschen in ihrer alltäglichen Umgebung, die Maitek in den Fokus seiner Kamera nimmt. Ihm gelingt es auf wunderbare Weise das Besondere im Alltäglichen sichtbar zu machen ohne je die Würde des Menschen zu verletzen. Männer und Frauen, Junge und Alte, porträtierte Maitek auf seinen Streifzügen durch Köln oder auf seinen Reisen nach Israel, Polen oder in die USA.
Maitek verstand es mit seinen Ausdrucksmitteln poetische Geschichten zu erzählen, sein fotografisches Können trug ihm zu recht den Titel „Literat mit der Kamera“ ein.

Henry Maitek, geboren 1922 in Königshütte/Chorzów Oberschlesien. Als Jude wurde er während der nationalsozialistischen Diktatur in Arbeits- und Konzentrationslager interniert, aus denen er am 16. April 1945 von den Amerikanern befreit wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann er eine Ausbildung als Fotograf in Hof an der Saale und arbeitete unter anderem für die amerikanische Zeitung „Stars and Stripes“. Ab 1957 lebte er als freischaffender Fotograf in Köln. Maitek wurde mehrfach für seine Fotoarbeiten ausgezeichnet, unter anderem 1963 auf dem Internationalen Foto-Salon in Katowice und 1972 in Kyoto.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Das Rote Quadrat“  des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) / Heinrich-Böll-Archiv

In der Stadtbibliothek Köln, 2.Obergeschoss / Literaturwelt