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Anna Thalbach liest Edgar Allan Poe

Moderation: Antje Deistler
Experte: Andreas Nohl

Edgar Allan Poes Werk war von Anfang an eine Provokation. Vom puritanischen Amerika verachtet und schließlich vergessen, war es Charles Baudelaire, der Poes Œuvre in fünf Bänden übersetzte und kommentierte und ihm so posthum zu Weltruhm verhalf. Poe, der als eigenwilligste und faszinierendste Dichterpersönlichkeit im Amerika des 19. Jahrhunderts gilt, verbindet in seinen Geschichten das Phantastische und Realistische, das Groteske und Grauenvolle, das Makabre und Kriminalistische auf unvergleichliche Weise.
Die Schauspielerin Anna Thalbach leiht Poe ihre Stimme und erzählt seine Detektivgeschichten und Grotesken, zeichnet seine visionären Traumbilder nach. Der Übersetzer Andreas Nohl hat Baudelaires Poe-Ausgabe kongenial ins Deutsche übertragen, in einer leichten, modernen Sprache, die die Aktualität Poes auch im 21. Jahrhundert spüren lässt. Im atmosphärischen Gewölbe des Sancta-Clara-Kellers gehen sie gemeinsam mit Antje Deistler den Ursprüngen der modernen Kriminalliteratur – und denen der literarischen Moderne überhaupt – auf den Grund.

Edgar Allan Poe, geboren 1809 in Boston als Sohn von Schauspielern, gilt als eigenwilligste und faszinierendste Dichterpersönlichkeit im Amerika des 19. Jahrhunderts. Sein kurzes, aber bewegtes Leben, das 1849 in Baltimore unter geheimnisvollen Umständen ein Ende fand, wurde schon bald zur Legende.

Eine Veranstaltung der Crime Cologne und der Buchhandlung Bittner.

(© Autoren-Foto Oliver Wia)