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Aleida und Jan Assmann

Buchwelt und gilt als politische Auszeichnung. Aleida und Jan Assmann werden für ihre Arbeit zur Erinnerungskultur geehrt – und kommen zwei Tage nach der Verleihung in der Frankfurter Paulskirche nach Köln, um ihr Werk vorzustellen.

In ihren Studien engagieren sie sich gegen Geschichtsvergessenheit – was von unschätzbarem Wert ist, in einer Zeit der politischen Instrumentalisierung. Das sieht auch der Börsenverein des Deutschen Buchhandels so, der Aleida Assmann und Jan Assmann als Forscherpaar ehrt, das sich, so die Jury, wechselseitig inspiriere und ergänze. Sie studierte Anglistik und Ägyptologie, er ist Ägyptologe sowie Religions- und Kulturwissenschaftler. Gemeinsam gründeten sie den Arbeitskreis »Archäologie der literarischen Fiktion«, der verschiedene Fächer in Dialog brachte. Nicht erst mit Menschenrechte und Menschenpflichten (Picus Verlag) schaltete sich Aleida Assmann in die Flüchtlingsdebatte ein, während Jan Assmann mit Totale Religion. Ursprünge und Formen puritanischer Verschärfung (ebd.) den Bogen zum Gewaltpotential monotheistisch geprägter Gesellschaften schlägt.

Die Veranstaltung wird live auf WDR 3 gesendet.