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Hülya Özkan über die Situation der Deutschtürken und den Einfluss von Präsident Erdoğan

Unter den rund drei Millionen in Deutschland lebenden Türken genießt Präsident Erdoğan größere Zustimmung als in der Türkei selbst. Das wird immer wieder deutlich. Warum ist das so, fragt die Autorin Hülya Özkan in ihrem neuen Buch In Erdoğans Visier. Warum er die Deutschtürken radikalisieren will und was das für uns bedeutet (Knaur). Nach abgesagten Wahlkampfauftritten türkischer Minister in Deutschland unterstellt Präsident Erdoğan deutschen Behörden ≫Nazi-Methoden≪. Und im Streit um Satirebeiträge versucht Ankara, Einfluss auf die deutsche Pressefreiheit zu nehmen. Selten war das türkisch-deutsche Verhältnis so belastet wie derzeit. Besonders alarmierend: Etliche der in Deutschland lebenden Türken fühlen sich hierzulande abgehängt. Ihnen verleiht Erdoğan ein neues Gefühl der Stärke. Derweil greift auch in Deutschland der Populismus immer stärker um sich. Im Gespräch mit Astrid Wirtz (Kölner Stadt-Anzeiger), moderiert von Ayden Üstünel, beschreibt Hülya Özkan, wie es zur besorgniserregenden Kluft zwischen Deutschen und Deutschtürken kam.

  • Hülya Özkan über die Situation der Deutschtürken und den Einfluss von Präsident Erdoğan
  • Termin: 15. Januar 2018 — 19:30 - 21:00
  • Ort: Literaturhaus Köln, Großer Griechenmarkt 39
  • Kategorie: Autorenlesung
  • Eintritt: 5€ - 9€